«Naratek soll inspirieren und überraschen»

«Naratek soll inspirieren und überraschen»

Oktober 2020

Naratek, das neue digitale Magazin von Bystronic, erzählt Geschichten zu Zukunftstechnologien. «Dabei sind wir kritisch, aber konstruktiv», sagt Stefan Jermann, Chefredakteur der Bystronic Magazine und Initiator von Naratek, im Interview.

Das neue digitale Magazin von Bystronic, welches soeben einen Best of Swiss Web Award gewonnen hat, bewegt sich an der Schnittstelle von Technologie, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. Wie passt dieser Themenmix zu Blech?

Ja, in der Tat, diese Auszeichnung freut mich natürlich ganz besonders und ist auch Bestätigung für mein tolles Team, welches im Hintergrund die Fäden zieht. Mit Naratek möchte Bystronic über den Tellerrand der eigenen Branche hinausschauen und darüber sprechen, was die Zukunft bereit hält. Als Technologieanbieter interessiert uns dies auch fernab der Blechindustrie. Trotzdem sind die Blechbearbeiter natürlich eine wichtige Zielgruppe. Auch sie möchten wir mit unseren Reportagen, Interviews und Hintergrundartikeln inspirieren und überraschen.

Inwiefern?

Auf Naratek finden sich Geschichten, die es nicht überall zu lesen gibt: Wir zeigen die Menschen hinter neuen Technologien, ihre Motive und Visionen. Wir erklären Entwicklungen und hinterfragen Trends. All das tun wir ausführlich, bildstark und kreativ – die Artikel dürfen die klassischen journalistischen Darstellungsformen durchaus mal sprengen.

Naratek ist allerdings nicht nur selber kreativ, sondern schreibt auch über Kunst.

Richtig, Kunst ist ein Themenfokus. Denn wie Steve Jobs einmal sagte: Ausgangspunkt jeder bahnbrechenden Innovation ist Kreativität. Unzählige Start-Ups dürften als verrückte Idee oder Spielerei begonnen haben. Gleichzeitig wird in der Kunst immer häufiger mit Technologie experimentiert. Das ist sehr spannend.

Welche Themenschwerpunkte hat Naratek noch?

Künstliche Intelligenz und Robotik sind im Zusammenhang mit Zukunftstechnologien natürlich zentral. Dabei interessieren uns insbesondere Ansätze von Menschen, die die Welt und unsere Gesellschaft besser machen wollen.

Naratek möchte also zu Nachhaltigkeit beitragen.

Wir glauben, dass wir uns über die Welt von morgen schon heute Gedanken machen und diese aktiv mitgestalten sollten, ja. Dabei setzt Naratek auf konstruktiven Journalismus, der den Fortschritt weder verherrlicht noch verteufelt. Journalismus, der Probleme und Risiken beim Namen nennt und parallel dazu Lösungswege aufzeigt. Für unsere Beiträge sprechen wir mit ausgewiesenen Experten, Forschenden, aber auch Querdenkern.

Konstruktiver Journalismus ist allerdings auch unabhängiger Journalismus. Wie kritisch darf Naratek sein?

Naratek wird zwar von Bystronic herausgegeben, ist jedoch inhaltlich unabhängig. Deshalb bleibt das Unternehmen auch dezent im Hintergrund. Die Redaktion besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten. Bystronic hat mit Naratek tatsächlich das Ziel, wichtige, zukunftsweisende und spannende Themen differenziert aufs Tapet zu bringen. Das ist eben auch Teil unserer Firmenkultur. Natürlich: Am Ende möchten wir zudem neue Synergien mit Hochschulen oder anderen Unternehmen schaffen. Schöngefärbte PR-Texte werden Sie auf Naratek aber nicht finden.

An wen ausser die Bystronic-Kunden richtet sich Naratek?

Naratek möchte alle erreichen, die sich für neue Technologien, Erkenntnisse und Perspektiven interessieren. Ein «Nerd-Tekkie-Magazin» ist Naratek nicht, da gibt es bereits sehr gute Angebote. Vielmehr ist Naratek eine Wissensplattform mit attraktivem Storytelling. Unsere Leserschaft ist bereits jetzt international und wir publizieren in Deutsch und Englisch.

Mittlerweile ist das Magazin seit einem halben Jahr online. Wie ist die Resonanz?

Erfreulich. Nicht nur, dass uns die Türen bei Hochschulen, Firmen und Experten offenstehen – das ist nicht selbstverständlich. Wir können auch eine überdurchschnittlich hohe Lesedauer verzeichnen. Und dies, obwohl mindestens zwei Drittel unserer Leserinnen und Leser Naratek via Handy nutzen. Unser Konzept, ein digitales Magazin mit exklusiven, fundierten und ausführlichen Geschichten zu bespielen, scheint aufzugehen. Die Leute lesen selbst am Handy – wenn die Qualität der Inhalte stimmt.

Interview: Sarah Hadorn

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