Recycelte Auto-Altteile

Methode verbessert Upcycling ohne Vorsortierung
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An der Montanuniversität Leoben in Österreich wurde ein Verfahren entwickelt, das gemischten Aluminiumschrott aus Altfahrzeugen direkt in hochwertige Bleche umwandelt. Ziel ist es, Recycling effizienter zu machen und Primäraluminium zu sparen.

Europaweit fallen jährlich bis zu neun Millionen Tonnen Aluschrott aus Autos an. Wegen vieler Legierungen war bisher eine aufwendige Sortierung nötig, sonst sank die Qualität. Das neue Verfahren kommt ohne Vorsortierung aus und nutzt bestehende Infrastruktur.

Verunreinigungen als Vorteil


Statt störend zu sein, werden Verunreinigungen gezielt genutzt, um das Mikrogefüge zu verbessern. So entstehen Legierungen mit teils besseren Eigenschaften als herkömmliche Materialien, etwa bei der Streckgrenze.

Interesse aus der Industrie


Das Verfahren gilt als industriell hoch relevant. Es soll helfen, Materialkreisläufe zu schliessen. Unternehmen zeigen bereits Interesse, eine Umsetzung im grossen Massstab wird vorbereitet.